Bürgerschützenverein Bottrop - Fuhlenbrock 1925 e.V. Unsere Satzung § 1: Name und Sitz Der Verein führt den Namen Bürgerschützenverein Bottrop Fuhlenbrock 1925 e. V. und hat seinen Sitz in Bottrop. § 2: Zweck Der Zweck des Vereins ist, den Schießsport zu pflegen sowie bürgerliche Eintracht, Gemeinsinn, Geselligkeit und Frohsinn in geeigneter Weise zu beleben und zu fördern, insbesondere durch das Feiern traditioneller Volksfeste. § 3: Ortsschützenbund Der Verein ist kooperatives Mitglied der Ortsschützengemeinschaft (Schützenbund) Bottrop. Bei deren Sitzungen wird er durch zwei Vorstands-mitglieder, die stimmberechtigt sind, vertreten. § 4: Neutralität Der Verein ist in parteipolitischer wie in religiöser Hinsicht völlig neutral und lehnt grundsätzlich alle Bestrebungen und Bindungen Klassentrennender Art ab. § 5: Aufnahme Mitglieder des Vereins können alle unbescholtenen Bürger werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Das aufgenommene Mitglied wird schriftlich benachrichtigt. Ihm werden die Vereins- und Schießsatzungen sowie ein Mitgliederausweis ausgehändigt. § 6: Erlöschen der Mitgliedschaft Wer drei Monate mit der Zahlung der Monatsbeiträge nach vorheriger Mahnung im Rückstand bleibt, schließt sich aus dem Verein aus. Verhinderungen durch schwierige wirtschaftliche Verhältnisse können entschuldigen, jedoch wird von Fall zu Fall geprüft und entschieden. Das betroffene Mitglied muss hiervon schriftlich benachrichtigt werden, um ihm vor einer Entscheidung ausreichend Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Im Übrigen erlischt die Mitgliedschaft:                                                                                                                                                    a) durch Tod; b) durch Ausschluss wegen schwerer Schädigung des Ansehens und der Belange des Vereins sowie der                      Schützensache schlechthin. Ein einmal ausgeschlossenes Mitglied kann nur nach sorgfältiger Prüfung und einstimmigen Beschluss, der bei einer Mitgliederversammlung anwesenden Vereinsmitglieder, wieder aufgenommen werden. Der freiwillige Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den Vorsitzenden. Eine Rückerstattung von gezahlten Beiträgen erfolgt in allen Fällen nicht! § 7: Vorstand Der geschäftsführende Vorstand besteht aus:  a) 1. Vorsitzender b) 2. Vorsitzender  c) 1. Geschäftsführer d) 2. Geschäftsführer e) 1. Kassierer f) 2. Kassierer  g) 1. Schießwart h) 1. Fahnenoffizier Dem erweiterten Vorstand gehören an: a) 1. Beisitzer b) 2. Beisitzer  c) Kommandeur d) Spieß   e) Stabführer des Spielmannszuges Jedes Vorstandsmitglied erhält den Rang eines Offiziers. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste und zweite  Vorsitzende sowie der erste Geschäftsführer. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam vertretungsberechtigt. Im  Innenverhältnis handeln grundsätzlich der erste und zweite Vorsitzende gemeinsam, im Verhinderungsfalle des ersten oder zweiten Vorsitzenden ist der erste Geschäftsführer handlungsberechtigt.  Jedes Vorstandsmitglied und jeder Funktionär übt seine Tätigkeit ehrenamtlich aus. § 8: Wahlen Der Vorstand und erweiterte Vorstand werden auf 2 Jahre gewählt mit der Maßgabe, dass in den geraden Jahren a) der 1. Vorsitzende b) der 2. Geschäftsführer c) der 1. Kassierer d) der 1. Beisitzer e) der Kommandeur und in den ungeraden Jahren a) der 2. Vorsitzende b) der 1. Geschäftsführer c) der 2. Kassierer d) der 1. Schießwart e) der 1. Fahnenoffizier f) der 2. Beisitzer g) der Spieß ausscheiden. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar, bei Abwesenheit jedoch nur nach vorheriger  schriftlicher Entschuldigung und schriftlicher Erklärung, dass sie einer Wiederwahl zustimmen. Bei mehreren Wahlvorschlägen entscheidet eine geheime Wahl mit Stimmzetteln, bei nur einem Wahlvorschlag kann durch Handzeichen gewählt werden. Die einfache Stimme nmehrheit der bei der Wahl anwesenden Vereinsmitglieder genügt. § 9: Rechte des Vorsitzenden Der Vorstandsvorsitzende ist Inhaber des höchsten Vereinsamtes. Er führt den Vorsitz in der Mitgliederversammlung und im Vorstand. Im Falle seiner Verhinderung wird er vom 2. Vorsitzenden oder bei dessen Verhinderung vom 1. Geschäftsführer vertreten. Bei allen Zusammen-künften, Versammlungen und Festen hat der Vorsitzende oder sein Stellvertreter das Hausrecht. Ein ordentliches und gesittetes Betragen wird von jedem Vereinsangehörigen vorausgesetzt. Sollte jedoch wieder Erwarten ein Mitglied diesem zuwiderhandeln und durch sein Benehmen zur Störung der Ordnung und Verletzung des Anstandes in dem Verein Veranlassung geben, so ist der Vorsitzende oder sein Stellvertreter befugt, den oder die Betreffenden zur Ordnung zu rufen und ihn oder sie nötigenfalls aufzufordern, die Räumlichkeiten zu verlassen. Einer solchen Aufforderung hat jedes Mitglied unweigerlich nachzukommen. § 10: Aufgaben des Vorstandes Der Gesamtvorstand bestimmt die Angelegenheiten des Vereins. Er beschließt über die Ausgaben, überwacht den Vollzug der Satzungen und der Vereinsbeschlüsse, verwaltet das Vereinsvermögen, bestimmt den Jahresbedarf, erhebt die Vereinsbeiträge, lässt die Jahresrechnung prüfen und setzt den Termin für die Jahreshauptversammlung fest. Der 1. Vorsitzende oder, im Falle seiner Verhinderung, sein Stellvertreter beruft die Mitgliederversammlung ein. Zu den Sitzungen des Gesamtvorstandes sind die Vorstandsmitglieder rechtzeitig, spätestens 8 Tage vorher, einzuladen. Die Teilnahme an den Sitzungen des Gesamtvorstandes ist Pflicht. Über Beschlüsse entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende durch Stichentscheid. Der Gesamtvorstand ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Vorstandsmitglieder beschlussfähig. Über die Sitzungen des Gesamtvorstandes ist vom Geschäftsführer ein Protokoll aufzunehmen. § 11: Haftung Verpflichtungen für den Verein können nur in der Weise begründet werden, dass die Haftung der Mitglieder auf das Vereinsvermögen beschränkt wird. Der Vorsitzende und sonstige befugte für den Verein Handelnde sind verpflichtet, bei allen Namens des Vereins abzu-schließende Verträge sowie sonstige Verpflichtungserklärungen mit dem Geschäftspartner zu vereinbaren, dass die Vereinsmitglieder für Verbindlichkeiten nur mit dem Vereinsvermögen haften. § 12: Mitgliederversammlungen Im Laufe des Monats Januar eines jeden Jahres findet die Jahreshauptversammlung und jedes weitere Vierteljahr eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Zu allen Versammlungen müssen die Mitglieder spätestens eine Woche vorher unter Angabe der Tagesordnung schriftlich eingeladen werden. In der Tagesordnung müssen enthalten sein: 1.) Jahresgeschäftsbericht  2.) Jahreskassenbericht  3.) Bericht der Kassenprüfer  4.) Bericht des 1. Schießwartes 5.) Entlastung des Gesamtvorstandes  6.) Wahl der Vorstandsmitglieder  7.) Wahl der Kassenprüfer Von jeder Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden und einem Geschäftsführer zu unterzeichnen sind. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist Beschlussfähig. Zur Gültigkeit eines Beschlusses auch den einer Satzungsänderung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder. Die von einer Versammlung gefassten Beschlüsse sind wörtlich in das Protokoll aufzunehmen. § 13 Finanzen Die Mittel zur Bestreitung der Vereinsgeschäfte werden aufgebracht: a) durch Beiträge der Mitglieder  b) durch Spenden und Schenkungen. Beitragserhöhungen können bei der Jahreshaupt odereiner ordentlichen Versammlung vorgeschlagen werden. Die Zustimmung bedarf der einfachen Mehrheit der anwesenden Vereinsmitglieder. Der Kassierer hat über die Vereinsgeschäfte Buch zu führen. Zahlungen dürfen nur auf Grund einer Auszahlungsanordnung des 1. Vorsitzenden oder, wenn dieser verhindert ist, des 2. Vorsitzenden bzw. des 1. Geschäftsführer geleistet werden. Die von den Kassenprüfern unter-schriebene Jahresabrechnung ist mit den Belegen dem Gesamtvorstand vorzulegen. § 14 Königsschuss Als Anrecht auf den Königsschuss gelten folgende Bedingungen: 1.) Ein Mindestalter von 25 Jahren 2.) Der Besitz und das Tragen einer kompletten Schützenuniform      3.) Es kann kein Mitglied König werden, das noch in einem anderen Schützenverein König ist. 4.) Königin kann nur Frau, Tochter oder Lebensgefährtin eines Mitgliedes werden. Vor dem Königsschuss ist noch einmal zu prüfen, ob der Anwärter im Besitz einer kompletten Uniform ist. Jeder Anwärter hat 14 Tage vor dem Schützenfest seine Königin und den Hofstaat dem Vorstand schriftlich zu benennen. § 15 Biermarken Aufgrund eines Vorstandsbeschlusses vom Verein gegebene Biermarken erhalten bei Schützenfesten anderer Schützenvereine mit Ausnahme der Gehbehinderten und des Königshauses nur solche Vereinsmitglieder, die beim Umzug in der geschlossenen Formation der Schützen des BSV Fuhlenbrock 1925 e.V. nach dem ersten Befehl zum Antreten mit marschiert sind. § 16 Auflösung des Vereins Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung. Eine Mehrheit der Stimmen von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder ist erforderlich. Das nach Auflösung des Vereins oder Entziehung der Rechtsfähigkeit und nach Beendigung der Liquidation noch vorhandene Vereinsvermögen fällt an eine von den Liquidatoren zu bestimmende Einrichtung im Ortsteil Fuhlenbrock, die sich um das Wohl sozialbenachteiligter Kinder kümmert. § 17 Rangreihenfolge Schütze, Gefreiter, Obergefreiter, Hauptgefreiter, Unteroffizier, Stabsunteroffizier, Feldwebel, Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, Leutnant, Oberleutnant, Hauptmann, Major, Oberstleutnant, Oberst. Über die Beförderungen berät und entscheidet der Vorstand. Er kann, bei besonderen Leistungen oder Verdiensten um den Verein, Stufen in der Rangreihenfolge überspringen. § 18 Außen und Innenverhältnis Im Außenverhältnis handelt der Verein nach der bestehenden Satzung. Im Innenverhältnis handelt der Verein nach der bestehenden Satzung und einer Geschäftsordnung. Neu gefasste und in der Mitgliederversammlung vom 28.04.2007 beschlossene Fassung. Bürgerschützenverein Bottrop - Fuhlenbrock 1925 e. V.